|
|
| |
an der Mosel
an der Mosel
an der Mosel

von Koblenz bis Trier
von Koblenz bis Trier
|
|
|
|
|
| |
Die Mosel ist die wichtigste Verbindung zu Wasser zwischen Deutschland und Frankreich. Trotz der Kanalisierung mit vielen Staustufen hat das Flußtal nur wenig an Romantik verloren, da nur alle 20 Km eine Solche zu finden ist.
Das Wasser fließt mit mäßiger, etwa 2 Km/h schneller Strömung, die im Unterwasser einer Schleuse etwas stärker ist. Ab Winningen wird das Moseltal enger und windet sich, mit Weinhängen an den Sonnenseiten bis Schweich, wo das Tal in eine Ebene übergeht.
Schon kurz nach der Mündung in den Rhein ist stromaufwärts die erste Staustufe mit Doppelschleuse. Aber nur in der großen 180 Meter Kammer wird aus Sicherheitsgründen die Sportschifffahrt geschleust. Die Sportbootschleuse ist bei Niedrigwasser außer Betrieb (siehe Homepage WSA). Dem Wasser-und Schifffahrtsamt stehen nicht genügend finanzielle Mittel zur Verfügung, um alle Sportbootschleusen nach jedem Hochwasser instandzusetzen.
Somit ist auf der Fahrt stromauf- oder abwärts immer mit erheblichen Wartezeiten beim Schleusen zu rechnen. Sportboote breiter 3.30 mtr. müssen auf jeden Fall die großen Schleusen benutzen. Nach Anmeldung in der ersten Schleuse, sollte man sich einem 110 mtr. Frachtschiff anschließen,
da diese meistens allein geschleust werden und noch 70 mtr. Platz für Sportboote ist.
Auf jeden Fall sollte der Törn geplant und nichts dem Zufall überlassen werden, wenn man zu einem bestimmten Termin wieder im Heimathafen sein muß.
Im Oberwasser der Schleusen ist im Sportbootbereich eine Anlegemöglichkeit für 3 bis 6 Boote.
Im Unterwasserwasser ist bei den meisten Schleusen keine Möglichkeit zum festmachen. Es ist aber möglich, eine Person an Land zusetzen, um über Treppe oder Leiter auf das Schleusengelände zu kommen, um die Sportbootschleuse zu bedienen.
An den 200 Km langen Teilstück der Mosel von Koblenz bis Trier sind verhältnismaßig wenig Sportboothäfen oder Anlegemöglichkeiten, die in der Saison, vor allem an den Wochenenden stark frequentiert sind. An einem Berufssteiger sollte nur in Notfällen festgemacht werden, da auf der Mosel eine rege Fahrgastschifffahrt herscht. Die Steuerleute oder Kapitäne werden in solchen Fällen sehr ungemütlich und der Wasserschutz belohnt das Anlegen mit einer deftigen Strafe.
In den Teilstücken von Schleuse Koblenz bis Eisenbahnbrücke Güls und im Ortsbereich Cochem gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 8 Km/h, die häufig mittels Radarpistole von der Wasserschutzpolizei überprüft wird.
Auf jeden Fall ist jeder Ort an der Mosel ein Anlegen wert, da überall kleine oder größere Sehenswürdigkeiten zu bewundern sind.
Vor allem aber ist die Freundlichkeit und Umgänglichkeit der Moselaner hervorzuheben, die egal zu welcher Tageszeit immer ein gemütliches Zusammensein garantiert.
|
|
|
|
|
| |
Da, wie vorher schon angemerkt, nicht überall angelegt werden kann, hier nun die Kurzbeschreibungen der Orte, die einen Anleger oder Hafen für Sportboote anbieten. Fast alle Anlegemöglichkeiten liegen an einer der beiden Bundesstraßen längs der Mosel, auch ist der
starke Güterverkehr der Deutschen Bahn immer zu hören.
Koblenz hat eine sehr schöne Altstadt und viele weitere Sehenswürdigkeiten wie Festung Ehrenbreitstein
(mittels Fähre), das Deutsche Eck, das Schloß, viele Museen und eine große Einkaufsmeile.
Leider ist in unmittelbarer Nähe der City kein Anlegen erlaubt.
Die nächste Möglichkeit an der Mosel sind nach der Schleuse verschiedene Yachtclubs am linken Ufer, die Teilweise bewirtschaftet sind.
Von hier aus zu City ist es mit dem Taxi ca. 5 Minuten, zu Fuß entlag der Mosel ca. ½ Stunde.
Die Steganlagen liegen kurz nach dem Bereich der Schleusenausfahrt und sind auch Nachts sehr unruhig.
Alle Anlagen bieten den üblichen Service und sind in der Saison immer besetzt.
Anlegemöglichkeiten:
Segel- und Motor-Yacht-Club Koblenz e.V.
Yacht-Club-Rhein-Mosel e.V.  
Motorboot- u.Wasserski-Club Koblenz e.V.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
Weiter geht es nach Winningen, einem bekannten Ausflugsziel.
Auch hier liegt die Marina Winningen etwas außerhalb in der Nähe der Moseltalbrücke der A 61, umgeben von Freibad und Campingplatz.
Die Marina bietet außer einer neuen gepflegten Steganlage im ruhigen Altarm, Bootsservice, HotSpot, AWN Shop, Bootstankstelle und natürlich auch ein Restaurant.
In Höhe Ortsmitte liegt ein Service-Schiff mit Steganlage.
Anlegemöglichkeiten:
Marina Winningen Yachthafen GmbH
|
|
|
|
|
| |
Nach der ersten Staustufe in Lehmen folgt Brodenbach.
Die meisten der Stege sind privat und belegt. Mit etwas Glück ist noch ein Gastplatz frei.
Anlegemöglichkeiten:
Wassersportfreunde-Brodenbach e.V.
|
|
|
|
|
| |
Wenige Kilometer weiter ist in Burgen eine kleine Marina mit angeschlossenen Campingplatz.
Das im Campinggebäude ansässige Restaurant bietet außer einer guten Küche, noch einen kleinen Swimmingpool.
Der Weg von der Steganlage zum Gebäude in dem sich Toiletten und Duschen befinden, ist etwa 300 Meter.
Anlegemöglichkeiten:
Laguna Burgen
|
|
|
|
|
| |
In Treis-Karden ist in einem toten Altarm eine große Marina mit Bootshaus und Camping.
In der Saison sind aber auch hier Liegeplätze knapp.
Ein Einkaufszentrum ist 500 mtr. von der Anlage entfernt, außerdem bietet der Camping-Kiosk das Notwendigste.
Im nahe gelegenen Ort Treis befinden sich rund um Marktplatz mehrere Geschäfte und einige Restaurants. Karden liegt auf der linken Moselseite und ist in 10 Minuten Fußweg über eine Straßenbrücke zu erreichen.
Das Bootshaus ist nicht nur am Wochenende Treffpunkt aller Wassersportler.
Anlegemöglichkeiten:
Yachtclub Mosel
|
|
|
|
|
| |
Das Zentrum der Kreisstadt Cochem ist ein reiner Touristenort.

Der Stadthafen liegt auf der rechten Moselseite und ist durch Dalben vom Fahrwasser getrennt. Tagsüber liegt man hier trotz Geschwindigkeitsbegrenzung sehr unruhig und das Anlagen ist für kleinere Boote bei Normal-Wasserstand etwas beschwerlich.
Strom, Wasser oder Toilette gibt hier nicht. Bei schönem Wetter und vor allem an Wochenenden ist ein freier Liegeplatz wie ein Sechser im Lotto. Trotzdem sollte man sich die Burg und die Altstadt nicht entgehen lassen.
|
|
|
|
|
| |
Am linken Moselufer in Ellenz gibt es leider keine Bootstankstelle mehr.
|
|
|
|
|
| |
Nach einer weiteren Moselschleife kommt man an das am rechten Ufer gelegene
Senheim.
Die Marina befindet sich in einem alten Schutzhafen der Mosel. Im angeschlossenen Camping befinden sich die sanitären Anlagen, sowie Kiosk und Gaststätte.
Durch holländische Leitung ist Leben auf beiden Plätzen Clubähnlich, d.h. Entertainment wird hier großgeschrieben.
Der Ort mit seinen vielen engen Gassen ist am Hang gelegen und die Gastronomie bietet vielerlei
kulinarische Spezialitäten.
Hafen und Ort sind sehr ruhig, also das Richtige mal zum Entspannen.
Anlegemöglichkeiten:
Moselhafen Senheim
|
|
|
|
|
| |
In Zell
gibt es 2 schöne kleine Steganlagen für Touristen.
Ansonsten gibt es ein paar Anlegemöglichkeiten von ortsansässigen Restaurants.
Diese sind aber meist belegt oder reserviert. Einen Liegeplatz kann man beim örtlichen Tourismus-Büro reservieren lassen.
Im etwa 1 Km entfernten Ortsteil Merl ist der Motorbootclub Zell ansässig. Hier gibt es Gastliegeplätze und ein bewirtschaftetes Clubhaus.
Anlegemöglichkeiten:
Motorbootclub-Zell
|
|
|
|
|
| |
2 Km vor dem Tourismus-Zentrum Traben-Trabach in Höhe Enkirch liegt in einem alten Schutzhafen die Steganlage von Boote Polch.
Auch von hier ist es zum Ort ca. 2 Km. Im Ort selbst gibt es nur Stege für Kurzlieger. (sehr unruhig!)
Trotz der Entfernungen ist auch dieser Ort ein unbedingtes MUSS auf dem Törn.
Nach ca. 1 Km im Oberwasser nach der Schleuse befindet sich am rechten Ufer eine Bootstankstelle, die aber zumeist außer Betrieb ist.
Anlegemöglichkeiten:
Boote Polch Traben-Trarbach
|
|
|
|
|
| |

Bernkastel-Kues ein weiteres Highlight auf dem Mösel-Törn.
Der Ortskern auf der rechten Moselseite ist ein Feuerwerk an stilgerecht, restaurierten Gebäuden mit vielen kleinen Geschäften und Gaststätten. Der Weg zur Burg ist zu Fuß nur geübten Wanderern zu empfehlen, obwohl der Fußweg durch den Wingert wunderschön ist.
Hier kann man sich von der Anstrenung bei Kaffee und Kuchen oder einem Glas Wein erholen. Von der Burg aus hat man einen weiten Rundblick über das Moseltal.
In der Saison bewegen sich tagsüber im Ort, wie auch in Cochem oder Traben-Trabach, Menschenmengen durch die Gassen. Abends ist es jedoch, bis auf die großen Tanzsäle, recht gemütlich und etwas ruhiger.
Für kleinere Boote ist ein Gaststeiger im Vorhafen am linken Moselufer, größere Boote sind beim Yachtclub im Schutzhafen besser aufgehoben.
Das Clubschiff ist leider untergegangen. Siehe auch www.bootsclub-bernkastel.de
.
Auf der linken Seite des Schutzhafens ist bis zur Anlage der Wasserschutzpolizei absolutes Liegeverbot, da dies tatsächlich noch immer ein Kriegshafen ist. (Schilda läßt grüßen).
Vom Hafen aus ist man nach ca. 1 Km Fußweg durch eine schöne Parkanlage im Zentrum.
Anlegemöglichkeiten:
Boots-Club Bernkastel 2000 e.V.
|
|
|
|
|
| |
In Neumagen-Drohn ist jetzt ein schöner Yachthafen mit Tankstelle.
Alter Weinort bekannt durch das berühmte römische Weinschiff.
Hier gibt es eine moderne Marina mit allem was ein Skipper braucht.
Liegeplätze bis 15 m Bootslänge, Gastliegeplätze , moderne Steganlage mit großzügigen Auslegern, Tankstelle für Diesel und Benzin, Fäkalienabsauganlage , Slipanlage bis 15 Tonnen, gemütliche Hafenkneipe "Käpt'n Coock", Grillplatz.
Wartung, Instandsetzung und Pflege Ihres Bootes durch Fachkräfte
Anlegemöglichkeiten:
Marina Mittelmosel
|
|
|
|
|
| |
Der nächste Hafen mit Bootstankstelle ist am linken Moselufer in Schweich.
Im Hafen ist ein Service-Unternehmen mit Kran und Slip ansässig.
Toiletten und Duschen sind im angrenzenden Freibad.
Wenige Schritte vom Hafen entfernt ist beim berühmten Turm von Schweich ein Restaurant, von wo auch die Bootstankstelle bedient wird.
Der Ort bietet alle Einkaufsmöglichkeiten und gemütliches Bummeln, obwohl man sofort bemerkt, das es durch die flache Lage des Ortes kein Vergleich mehr zu den vorangegangenen Weinorten gibt.
Anlegemöglichkeiten:
Yachthafen Schweich
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| |
(diese Seite befindet sich noch im Aufbau, bald geht es weiter)

zum Seitenanfang
|
|
|
|
|
|