am Mittelrhein
am Mittelrhein
am Mittelrhein
von Bad Honnef bis Worms
von Bad Honnef bis Worms
Das Fahrwasser
Es wird immer gesagt, das Fahrwasser des Rhein's wäre gefährlich.

Dies liegt aber nicht an der teils starken Strömung und dem hohen Aufkommen an Berufsschifffahrt, sondern mehr an den Sportbootfahrern selbst.

Wir befuhren mit verschiedenen Sportbooten seit 1974 den Bereich des Mittelrheins und mit unserem ehemaligen 'Schrauber' der 7,5 mtr. lang war und nur 37 PS hatte, über 11 Jahre den Rhein von Holland bis an den Neckar, doch eine richtig gefährliche Situation haben wir noch nicht erlebt.

Ob mit einem Boot wie unserem früheren 'Schrauber' oder unerem jetzigen 'Seehund' einem 10 mtr. Halbgleiter, wird es nur dann gefährlich, wenn man sich nicht den jeweiligen Gegebenheiten anpaßt.

Vor allem aber sollte immer das in Fahrtrichtung rechte Ufer angehalten und zur Berufsfahrt möglichst
großen Abstand gehalten werden.

Wenn dann noch die richtige Geschwindigkeit gewählt wird, steht einer schönen Rheinfahrt nichts mehr im Wege.

Die Schönheiten des hier beschriebenen Mittelrhein's können auch nur bei langsamer Fahrt genossen werden, denn von Neuwied bis Mainz kommt eine Sehenswürdigkeit nach der anderen.

Im Bereich Koblenz ist immer mit starkem Berufsverkehr, vor allem durch die Personenschifffahrt zu rechnen.

Bei der Ein- und Ausfahrt der Mosel langsam fahren und gut wahrschauen.

Von Lahnstein bis St.Goar ist das Fahrwasser ruhiger und die Fahrt wird nur von den Rundfahrtschiffen gestört, die ihren Passagieren durch enge Wendemanöver das Gefühl einer rauhen Rheinfahrt vermitteln wollen.

Den Rundfahrtschiffen sollte man in jeder Situation Vorfahrt gewähren, andernfalls revanchieren sich
deren Steuerleute meist mit einer schönen Breitseite Wasser.

Das Fahrwasser um den Loreley-Felsen ist durch Ausbau der Fahrrinne bei weitem nicht mehr so gefährlich, wie seit Alters her beschrieben.

Die Wahrschau-Anlage zeigt die sich in dem jeweiligen Abschnitt befindlichen Schiffe in Talfahrt an.

Die genaue Beschreibung der angezeigten Leuchtbalken findet man im Rhein-Handbuch.

Nach Möglichkeit sollte man abwarten bis sich kein Schiff mehr in der Durchfahrt befindet, aber auch dann soweit wie möglich (Betonnung) am rechten Ufer anhalten.

Die Srömung kann von St.Goar bis Bingen je nach Wasserstand bis zu 11 Km/h über Grund betragen.

Boote deren Höchstgeschwindigkeit in diesem Bereich liegt, sollten vor Antritt der Reise durch diesen Abschnitt, sich die Strömungsgeschwindigkeit des Rheins bei der WSA oder der WSP über Funk einholen.

Ab Bingen wird der Rhein merklich breiter und hat nur noch bis zu 5 Km/h Strömung.

Hier hat man die Wahl, ob man im Hauptfahrwasser oder durch die Nebenarme der Auen fährt.
Sehenswertes und Anlegemöglichkeiten:
Sehenswertes und Anlegemöglichkeiten:
Bad Honnef
Eine Stadt mit einer Mischung aus Alt und Neu.

Über die Fußgängerbrücke ist man nach ca. 1 Km im Zentrum. S-, Bus- und Straßenbahnverbindung zu Nachbarorten in direkter Nähe.

Bekannt geworden ist die ehemalige Kurstadt überwiegend durch ihren Ruf als „rheinisches Nizza“ und als Wohnsitz der reicheren Bevölkerung.

Ein 16h großer Park und das Freibad auf der Insel Grafenwerth ist auch über eine naheliegende Fußgängerbrücke zu erreichen.

Anlegemöglichkeiten:
Wassersportverein Honnef e.V.
Beschreibung siehe unter
http://www.wassersportverein-honnef.de
Oberwinter
Eine kleiner, überschaubarer Ort mit sehehnswerter Umgebung.

Vom Yachthafen aus ist man sofort mittendrin. Ein Ortszentrum mit fast allem was ein Tagesurlauber so braucht.

Über Oberwinter und Umgebung wird im Hafen gerne Auskunft gegeben.

Lauffaule werden aber auch direkt im Restaurant Pfannkuchenschiff verwöhnt.

3 Anlegemöglichkeiten:
Yachthafen Oberwinter
Beschreibung siehe unter
http://www.yachthafenoberwinter.de

http://www.bonner-yacht-club.de

http://www.ycm-bonn.de
Neuwied
Eine Stadt mit der richtigen Mischung aus Alt und Neu.

Vom Yachthafen aus ist man leider erst nach ca. 2 Km mittendrin. Ein Stadtzentrum mit allem was ein Tagesurlauber nach einer Rheinbergfahrt so braucht.

Mehr hier über Neuwied zu schreiben, würde den Rahmen dieser Homepage sprengen, man sollte es selbst erkunden.

Lauffaule werden aber auch im Yachthafen alles was man so braucht vorfinden.

Anlegemöglichkeiten:
Motor-Yacht-Club Neuwied
Beschreibung siehe unter
http://www.mycn.de
Vallendar
ist nur über die südliche Einfahrt in den Nebenarm des Rheins anfahrbar.

Links und rechts liegen mehrere Boote an überwiegend privat betriebenen Steganlagen.

Am rechten Ufer befindet sich in Höhe einer Gaststätte eine Gemeinschaftssteganlage.

Von hier aus ist es nicht weit in die kleine, verwinkelte Altstadt. Einkaufsmöglichkeiten, Gaststätten und Cafe's sind reichlich vorhanden.

Da in Koblenz die Anlegemöglichkeiten etwas weiter vom Stadtkern entfernt liegen, kann man Koblenz von hier aus mit dem Schiff erreichen, das in regelmäßigen Abständen von der Uferpromenade aus hin- und zurück fährt.
Anlegemöglichkeiten: am rechten Ufer
Koblenz
Centrum des nördlichen Rheinland-Pfalz.
Die Stadt ist geprägt vom Zusammenfluss von Rhein und Mosel.

Vom 'Deutschen Eck' über die Uferpromenaden zur Altstadt und von hier zum Centrum ist alles bequem zu erlaufen.

Mit der Fähre nach Ehrenbreitstein übersetzen und die gleichnamige Festung ersteigen (oder mit dem Sessellift)
und den herrlichen Blick über Koblenz, das Rhein- und Moseltal geniesen, gehört zum Pflichtprogramm.

Im Moselarm bis zur Schleuse ist ein festmachen für kleine und mittlere Boote nicht möglich.

Anlegemöglichkeiten sind entweder im Hafen Ehrenbreitstein (rechtes Rheinufer, sehr laut durch Großbaustelle der B42) oder stromauf hinter der Südbrücke in einem Nebenarm am linken Ufer möglich. Die Anzahl der Liegeplätze ist jedoch begrenzt.
Anlegemöglichkeiten: im Hafen Ehrenbreitstein LU und in der Rheinlachen RU
Die Stadt Lahnstein
lädt nicht nur zum Shopping ein, denn hier ist fast alles zu bekommen.

Auch Burg, Schloß und historische Gebaude sind nach nicht langer Wegstrecke zu erreichen.

Die Gastronomie lädt bei schönen Wetter auch in ihre Biergarten mit Lahn- oder Rheinsicht ein.
Anlegemöglichkeiten:
Bootshaus an der Lahn
im Unterwasser Schleuse Lahnstein direkt im Ort zw. 2 Brücken. näheres unter Bootshaus-an-der-Lahn
Nächste Liegemöglichkeit ist in Höhe Osterspay der Altarm 'Das enge Thürchen'.

Bei normalem Wasserstand kann hier aber nur geankert werden. Liegemöglichkeiten an Land sind nicht möglich.

Vorbei an Boppard und Bad Salzig wo auch keine Liegemöglichkeit besteht, erreicht man St. Goar.
Anlegemöglichkeiten: keine, es darf nur im Altarm geankert werden!
Die Insel ist Naturschutzgebiet.
St. Goar
eine kleine nicht immer ruhige Weinstadt.

Tagsüber gefüllt mit Touristen, abends ideal ruhig zu einem schönen Spaziergang oder zum Besuch eines der vielen Weinlokale und Restaurants.

Zur Burg fährt tagsüber im Takt der 'Stadtzug'.

Von der Burg aus hat man einen herrlichen Blick über das Rheintal und zur auf der gegenüberliegenden 'Loreley'. Die Loreley erreicht man mittels Übersetzen mit der Fähre nach St.Goarshausen.

Von hier aus geht es mit dem Bus zum berühmtesten Felsen Deutschlands.
Anlegemöglichkeiten:
www.yachtclubstgoar.de
www.funboat.de/main.marina.html
Lorch
eine kleine ruhige Weinstadt.

Eine weitere der wenigen anfahrbaren Stationen berauf- oder ab.

Die Anlegestelle ist etwas schwierig anzufahren. Wenn man sich aber den auf allen Karten angegebenen Anfahrhinweisen hält, kommt man sicher zu einer kleinen gepflegten Anlage.
Anlegemöglichkeiten:
www.wassersportverein-lorch.de
Bingen
Bingen eine Stadt an Rhein und Nahe mit vielen Sehenswürdigkeiten.

Alles was man im Urlaub benötigt, kann man im nahegelegenen Ortskern besorgen. Auf jeden Fall sollte man den Blick von der Burg auf die Nahe-Mündung und so vieles mehr nicht versäumen.

Schöner Hafen mit bewirtschaftetem Clubschiff.

Die Gaststeiger sind an Wochenenden gut belegt und 'Päckchen liegen' ist meist angesagt.
Anlegemöglichkeiten:
www.myc-bingen.de/
Rüdesheim
eine der bekanntesten Touristenstädte am Rhein.

Alles was man im Urlaub benötigt, kann man im nahegelegenen Campingplatz besorgen. Ein Gang in den 1500 mtr. entfernten Ortskern ist auf jedenfall für die jenigen angesagt, die es etwas turbolent lieben. Auch ist eine Fahrt mit der Seilbahn interessant, um einen aussergewöhnlichen Blick auf das Binger Loch vom Niederwald-Denkmal aus zu geniessen.

Schöner Hafen mit teilweise bewirtschaftetem Clubschiff.

Die Gaststeiger sind an Wochenenden gut belegt und 'Päckchen liegen' ist meist angesagt.
Anlegemöglichkeiten:
www.rued-yc.de/
www.bootsclub-eltville.de/
Oestrich-Winkel
Die größte Weinstadt Hessens im Herzen des Rheingaus.

Geheimtip nicht nur für Schlemmerfreunde.


Bei Anfahrt zu den Liegeplätzen der nautischen Rheinkarte exakt folgen.
Anlegemöglichkeiten:

Nautikclub Oestrich-Winkel
( http://home.t-online.de/home/nautikclub/ ) momentan nicht aktiv!
Wiesbaden-Schierstein
bekannter Anlaufhafen in einem Vorort von Wiesbaden.

Hier stehen dem Wasserwanderer mehrere Anlegemöglichkeiten zur Verfügung, obwohl in der Urlaubszeit eine Liegeplatzreservierung von großem Vorteil ist.

Nur ein paar Schritte zum Ort, um wirklich alles was so benötigt wird, besorgen zu können. Bootsservice ist in unmittelbarer Nähe.

Viel Gemütlichkeit in den reichhaltig vorhandenen gastronomischen Betrieben.
Anlegemöglichkeiten:

www.mcm-wiesbaden.de
www.wycev.de
www.wvschierstein.de/
Mainz-Winterhafen
fast im Herzen der Stadt Mainz.

Hier hat der Wasserwanderer mehrere Anlegemöglichkeiten: Mainzer Yachtclub oder Bootservice Hener.

Nicht weit bis ins Zentrum, um im Flair einer größeren Stadt Shoppen oder auch exclusiv Essen zu gehen.

Vor der Mole ist bei schönen Wetter und an Wochenenden immer Beach-Party-Time = abends etwas unruhig.
Anlegemöglichkeiten:
www.yachtclub-mainz.de/
www.henermarin.de/
Ginsheim-Gustavsburg
im Ginsheimer Altrhein.
Ruhig liegen im Altrhein wo Gemütlichkeit groß geschrieben wird.

Nur ein paar Schritte und man ist in der Ortsmitte von Ginsheim.

Am Hafendamm gibt es außer dem Bootshaus Haupt noch viele private Steganlagen.
Anlegemöglichkeiten:
www.bootshaus-haupt.de/
Oppenheim
der bekannte Weinort mit bem Krötenbrunnen.

Die vor dem Wassersportclub gelegene Bootstankstelle ist wieder offen und bietet Kraftstoffe zu bezahlbaren Preisen.

Man sollte gut zu Fuß sein, um zur Ortsmitte von Oppenheim vorzustoßen, denn es geht bergauf. Doch der schöne Ausblick über das Rheintal und vorzügliche Gastronomie entschädigen für die Mühsal.
Gastplätze für Boote bis 8 m. Anlage meist verschlossen. Schlüssel gegen Pfand bei der Bootstankstelle im Hafen oder vom Hafenmeister (akt. Telefonnummer im Schaukasten).
Anlegemöglichkeiten:
ACON-Automobil- u. Wassersportclub Oppenheim-Nierstein e.V. Telefon: 06133-9427-0
Erfelder Altrhein
im Naturschutzgebiet 'Kühkopf'.

Nach ca. 5 Km Fahrt im Erfelder Altrhein erreicht gibt es in einem Seitenarm zwei Steganlagen.

Zwischen Rhein und Altrhein ist ein großes Naturschutzgebiet, das zum Wandern einlädt.

Gastplätze für Boote sind in der Regel beim Yachtclub Darmstadt in Erfelden e.V. immer vorhanden. Beim Yachtclub Erfelden e.V. ist dies nur nach Anmeldung möglich.
Anlegemöglichkeiten:
www.ycd-erfelden.de
www.ycerfelden.de
Gernsheim
ein Ort mit vielen ungeahnten Möglichkeiten.

Im Ort oder auf der Mole gibt es alle Möglichkeiten kulinarischen Genüssen zu fröhnen. Nahe dem Hafen gibt es einen Supermarkt zum bunkern.

Im alten Industriehafen gibt es eine kommerzielle Steganlage, die tagsüber von einer Hafenmeisterin betreut wird.

Gastplätze für Boote sind in der Regel immer vorhanden. Wasser und Strom auf der Steganlage (Es gibt aber weder Bootshaus,Toiletten oder Duschen).
Anlegemöglichkeiten:
Waibel Hafen Gernsheim Telefon 06258/1070
Worms
eine Stadt mit vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten.

Bis in die Innenstadt sind es zwar ca. 2,5 Km, jedoch sollten die vielen Sehenswürdigkeiten dafür entschädigen.

Die enge Einfahrt zur Marina des Motor-Yachtclubs ist wegen der dortigen Strömung etwas schwierig.

Gastplätze für Boote sind in der Regel beim Motor-Yachtclub Worms e.V. oder im Floßhafen immer vorhanden.
Anlegemöglichkeiten:

Im Floßhafen:
www.poseidon-worms.de/
www.wsv-worms.de/

Wiking Worms e.V. Tel.: 06241/23121

Marina:
www.marina-worms.de

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